Der heutige Blogartikel behandelt einige der technischen Spezifikationen der Stanzkontur von zwei Packaging-Modellen: der Schachtel Mit Steckboden und der Schachtel mit Automatikboden.

Schachtelboden

Diese beiden Verpackungstypen unterscheiden sich ausschließlich durch das unterschiedliche untere Verschlusssystem, während der obere Teil beider Schachteln aus einem Verschlusssystem mit Innenlaschen, Einstecklasche und Sicherheitsnasen besteht.
Ihr zentraler Aufbau behält zudem die Eigenschaften der Faltschachtel mit geradem Einsteckverschluss bei, auch im Hinblick auf die vorgesehenen Materialstärkenkompensationen.

Körpersegmente der Schachtel

Die Paneele A1 und A2 bilden die Hauptpaneele der Schachtel, also Rück- und Vorderseite; B1 und B2 stellen die Seitenpaneele der Verpackung dar, während der Buchstabe e das Top kennzeichnet, das über die Einstecklasche f geschlossen wird.
Der Buchstabe C steht für die Klebelasche, und die grüne Textur markiert den Bereich, in dem der Klebstoff aufgetragen wird. Dieser Bereich sollte in der Regel keine Druckelemente enthalten. Die Komponenten des Bodens sind mit dem Buchstaben L gekennzeichnet, und ihre Nummerierung zeigt die Reihenfolge des Verschließens an, um die Schachtel zu verriegeln und zu schließen. Die cyanfarbene Punktstruktur markiert die Teile, die nach dem Verschließen des Bodens von außen nicht sichtbar sind und daher keine wichtigen grafischen Elemente enthalten sollten, die hervorgehoben werden müssen. Der Buchstabe g kennzeichnet die Innenlaschen der Verpackung.

Die Ausrichtung der Buchstaben auf den verschiedenen Teilen der Verpackung dient lediglich als grafischer Anhaltspunkt für die korrekte Platzierung des Druckmotivs gemäß den Standards und muss nicht zwingend befolgt werden.

Schachtelverschluss

Der Steckboden besteht aus einer Reihe entsprechend geformter Laschen, die nach dem Falten und Ineinanderschieben den Boden der Schachtel bilden. Abhängig von den Abmessungen des Packaging – insbesondere wenn die Breite größer als das Doppelte der Tiefe ist – wird der Boden durch eine zusätzliche mittlere Lasche verstärkt. Diese Art des Verschlusses wird hauptsächlich eingesetzt, um eine gute Stabilität zu gewährleisten; sie wird jedoch nicht empfohlen, wenn besonders schwere Produkte verpackt werden sollen.

Körpersegmente der Schachtel

Die Komponenten der Schachtel mit Automatikboden unterscheiden sich im unteren Bereich von denen der Schachtel mit 1-2-3-Boden: Der Automatikboden ist hier mit dem Buchstaben M gekennzeichnet. Die cyanfarbene Textur markiert in diesem Fall die Bereiche, die miteinander verklebt werden und daher nicht sichtbar sind; diese sollten nicht bedruckt werden, um eine bessere Haftung des Klebstoffs zu gewährleisten.

Der Automatikboden zeichnet sich durch zwei Klebepunkte aus, die seine Funktion bestimmen: Beim Öffnen der Schachtel ermöglichen sie dem Boden, sich durch eine leichte Drehbewegung automatisch zu schließen. Darüber hinaus verleiht die Verklebung dem Boden eine höhere Stabilität, wodurch er sich besonders gut für schwere Produkte eignet.

Die Stanzkontur der Schachtel mit Automatikboden ist so konzipiert, dass sie alle technischen und funktionalen Anforderungen für ein korrektes Verschließen der Verpackung erfüllt. Sie umfasst: Öffnungen und Aussparungen, die speziell entwickelt wurden, um Brüche an den Übergangsstellen zwischen Schnitt- und Rilllinien zu vermeiden; eine Versetzung der Verschlusslaschen entsprechend der Materialstärke sowie einen schrägen Schnitt im unteren Bereich der Klebelasche, der dem Winkel der gegenüberliegenden Lasche entspricht. Jede konstruktive Entscheidung folgt somit spezifischen strukturellen Anforderungen.

Um die Unterschiede zwischen diesen beiden Bodentypen besser zu verstehen und einige nützliche Hinweise zu ihrer Verwendung zu erhalten, werfen Sie einen Blick auf unsere beiden Videos.